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Die Geschichte der Stadt

                            

Lage war schon von jeher durch die günstige Lage im Tal der Werre ein räumlicher und wirtschaftlicher Mittelpunkt dieser Region. 1390 wurde das Dorf Lage vom Landesherrn

 

Graf Simon III. an eine reiche Lemgoer Kaufmannsfamilie verpfändet. Diese mussten ihm jedoch im Gegenzug vermutlich die Burg zu Lage erbauen, die 1409 im Verlauf der Evensteinischen Fehde jedoch wieder zerstört wurde. Während des 30-jährigen Krieges wurde ein großer Teil des Dorfes zerstört, konnte sich aber vor einer vollständigen Zerstörung bewahren. Mit dem Spinnen und Weben hatten die Lagenser bald einen weiteren Erwerb neben dem traditionellen Bestellen der Felder außerhalb der Stadtgrenzen. So wuchs das Dorf schnell zum "Flecken" mit stadtähnlicher Verwaltung, wie z.B. einem Bürgermeister, einem Rat und Wahlherren.

Ab dem 18. Jahrhundert wurde dann auf die Ziegelei umgestellt. Durch ein Gesetz, das mechanische Webstühle verbot, ging 1850 dieses Gewerbe des Spinnen und Weben zu Grunde. Eigentlich sollte es die Lagenser vor der Arbeitslosigkeit bewahren. Zu dieser Zeit war der Lagenser Marktplatz ein bekannter Treffpunkt der Ziegler aus der ganzen Umgebung, um sich durch einen Ziegelmeister anwerben zu lassen. Der heutige Zieglerbrunnen erinnert noch heute daran. Mit einem Besuch des Westfälischen Industriemuseums "Ziegelei Lage" kann man sich auch jetzt noch einen Einblick in dieses Handwerk verschaffen.

1843 erhielt Lage das Stadtrecht. Dies ebnete den Weg zur Industriestadt. Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Eisenbahnstrecken gebaut, die Lage wieder zu einem enormen Wachstumsschub verhalfen. Als Verkehrsmittelpunkt der Region siedelten sich nun auch größere Firmen wie z.B. die Zuckerfabrik, die Molkerei und andere Nahrungs- und Genussmittelindustrien hier an. Weitere Industriezweige, sowohl die Holz-/Möbelindustrie als auch die Textilindustrie, sind auch heute noch vorhanden. Die Großgemeinde Lage ist 1970 nach der kommunalen Neugliederung aus den Kirchspielen Lage, Stapelage und Heiden gebildet worden und umfasst bis heute eine Gesamtfläche von circa 76 km² und hat ungefähr 38.000 Einwohner.

Als Zieglerstadt und Zuckerstadt ist Lage auch heute noch weit über seine Grenzen hinaus bekannt.




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